• Fit in der Schwangerschaft

    Fit in der Schwangerschaft

    Sport während der Schwangerschaft wirkt sich positiv auf die Gesundheit von Mutter und Baby aus. So werden nicht nur Herz, Lunge und Stoffwechsel angeregt. Sportliche Schwangere leiden zudem während Schwangerschaft und Geburt im Durchschnitt weniger unter Beschwerden und Komplikationen. Auch das psychische Wohlbefinden verbessert sich. Sport in der Schwangerschaft ist von Beginn an bis kurz vor der Geburt möglich .

    Für Schwangere empfohlene Sportarten

    Geeignet sind gelenksschonene Ausdauersportarten bei denen kein erhöhtes Sturzrisiko besteht und die Trainingsbelastung im mittleren Bereich bleibt (zwischen 60–70 Prozent der maximalen Herzfrequenz). Das bedeutet, dass man dabei nicht so richtig außer Atem kommen sollten. Um dies festzustellen hilft der „Talk-Test“: Kann man sich bei der sportlichen Betätigung ohne Weiteres noch unterhalten, ist die Trainingsbelastung im mittleren Bereich.

    Auch Kräftigungstraining oder Gymnastik eignen sich um die Muskulatur zu stärken und Beschwerden im Bewegungsapparat wie z.B. Rückenschmerzen vorzubeugen. Die Veränderungen des Körpers und eine Verlagerung des Schwerpunktes bewirken, dass Schwangere häufig unter Rückenschmerzen leiden. Die Rückenschmerzen treten vorrangig im unteren Bereich der Wirbelsäule (Lendenwirbelsäule) auf, aber auch in der Nacken- und Schultergegend.

    Beim Kräftigungstraining gilt ebenso, dass zu hohe Anstrengungen vermieden werden sollten. Am besten trainiert man im Kraftausdauerbereich, d.h. niedrige Intensität/Belastung, aber dafür höhere Wiederholungsanzahl. Von Maximalkrafttraining wird abgeraten. Auch Pressatmung sollte vermieden werden.

    Sehr gut eignet sich unsere BAUCH BEINE PO Stunde, jeden Donnerstag um 10Uhr in der Tanzschule Beat1060.

    Die Vorteile

    • verbesserte Aktivität von Herz-Kreislauf- und Lungenfunktion
    • weniger Schwangerschaftsbeschwerden wie z.B. Müdigkeit, Übelkeit oder Erbrechen
    • vermindertes Risiko von Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes),
    • vermindertes Risiko von  erhöhter Blutdruck und Eiweißausscheidung im Urin
    • verbesserte Schlafqualität
    • Vorbeugung von Schmerzen im Bewegungsapparat (Rückenschmerzen etc.)
    • verringertes Risiko für Krampfadern (Varizen) oder Thrombosen
    • bessere Körperwahrnehmung und Akzeptanz körperlicher Veränderungen
    • verbesserte Gewichtskontrolle
    • gesteigertes Wohlbefinden
    • weniger Stimmungsschwankungen, weniger depressive Verstimmungen
    • besserer Umgang und Kompensation des Geburtsschmerzes

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